Gleich doppelte Freude erwartete die Geschwister der Gemeinde Neuwied am 3. Sonntag im Februar: Apostel Gert Opdenplatz hatte sich angesagt, den Gottesdienst in der Gemeinde durchzuführen und in diesem Rahmen dem früheren Neuwieder Gemeindevorsteher Benzion Müller und seiner Frau Tamara den Segen zur Rubinhochzeit zu spenden.
Im bis auf den letzten Platz besetzten Kirchenraum erlebten die Gemeinde, Familie und Freunde des Jubiläumspaars einen Festgottesdienst mit Apostel Gert Opdenplatz, der sich um das Motiv Glaube, Liebe, Hoffnung rankte. Umrahmt wurde der Gottesdienst durch Musikbeiträge von Chor und Orchester.
Ein Bibelzitat aus dem ersten Brief des Paulus an die Thessalonicher, Verse 2-3, bildete die Grundlage der Predigt: „Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unserem Gebet und denken ohne Unterlass vor Gott, unserem Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus.“
In seiner Predigt ging Apostel Opdenplatz auf die Kerngedanken des Bibelwortes ein und führte die Begriffe Glaube, Liebe und Hoffnung zusammen. Glaube, der in der Liebe tätig ist, äußert sich z.B. im Gebet - für andere, aber auch für uns selbst. „Beten ist Glaubenstat“, betonte er. Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus basiere vor allem auf unserer Zuversicht in die Wiederkunft Christi. Hierzu brauchen wir auch Geduld mit uns selbst, nicht nachzulassen im Glauben und in der Zuversicht, dass er wiederkommt. Apostel Opdenplatz zog eine Parallele zu den Neujahrsvorsätzen, die man sich vornimmt, um dann schnell festzustellen, wie schwer sie einzuhalten sind. Auch dabei hilft Geduld, um Schwächen zu überwinden. Das gehört zum Menschsein dazu. „Nicht verzweifeln, unsere Schwächen gehören zu uns“, rief er der Gemeinde zu. „Habe Geduld mit dir und mit deinem Nächsten.“
Evangelist Matthias Schäfer, Bezirksvorsteher des Kirchenbezirks Wiesbaden, spann den Faden in seinem Predigtbeitrag fort. Glauben und Liebe gehören zusammen, sagte er, aber was wäre der Glaube ohne Hoffnung, Hoffnung darauf, dass es gut wird. Wir sollen den Blick nach vorne richten auf die ewige Gemeinschaft mit Christus. Die Apostel und der Heilige Geist zeigen uns den Weg.
Evangelist Nicolai Glasenapp, Gemeindevorsteher von Koblenz, rief dazu auf, uns durch die Predigt verändern zu lassen, Impulse aufzugreifen, den Gemeinsinn zu stärken und ein Miteinander zu gestalten.
Segen zur Rubinhochzeit
Den Abschluss des Gottesdienstes bildete der Segen des Apostels zur Rubinhochzeit von Benzion und Tamara Müller. Er gab ihnen ein kraftvolles Bibelwort mit auf den Weg aus Jesaja 40, Vers 31: „Alle, die auf den Herrn hoffen, bekommen neue Kraft. Sie fliegen dahin wie Adler, sie rennen und werden nicht matt, sie laufen und werden nicht müde.“ Gott ist 40 Jahre euer Wegbegleiter gewesen, sagte er dem Rubinpaar. Er wird auch in Zukunft Wind unter eure Flügel bringen, dass ihr rennen könnt und nicht matt werdet.
Bezirksvorsteher Matthias Schäfer, Gemeindevorsteher für Neuwied und Sinzig Ulrich Thurau und der stellvertretende Gemeindevorsteher Simon Caspari überbrachten Glückwünsche und Geschenke aus dem Kreis der versammelten Gemeindevorsteher sowie der Neuwieder Gemeindemitglieder.
Anschließend luden Benzion Müller und seine Frau Tamara die ganze Gemeinde ein, in den Gemeinderäumen mit Ihnen zu feiern. Die Gemeindemitglieder freuten sich, Teil des Familienfestes sein zu dürfen und nutzten die Gelegenheit, um dem Rubinpaar zu gratulieren und während des gemeinsamen Mittagessens noch Zeit mit dem Paar zu verbringen. Hirte Müller war von 2012 bis 2023 selbst Vorsteher der Gemeinde Neuwied gewesen, bevor er von der Gemeinde- auf die Bezirksebene wechselte, um sich als stellvertretender Bezirksvorsteher u.a. Bildungsprogrammen im Kirchenbezirk Wiesbaden zu widmen.
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