„Herzlich Willkommen zu deinem Date mit Christus!“ – so eröffnete Bezirksevangelist Hans-Dieter Laux am Sonntag, den 20.07. den Jugendgottesdienst in Limburg, der zusammen mit der örtlichen Gemeinde gefeiert wurde. Das Bibelwort aus Sprüche 17, 17 sollte in diesem Gottesdienst das Thema „Freundschaft und Bruderschaft“ behandeln: „Ein Freund liebt allezeit, und ein Bruder wird für die Not geboren.“
Jesus ist der perfekte Freund
Eine wahre Freundschaft basiere auf Wertschätzung und Vertrauen, werde frei gewählt und sei zugleich ein Verhältnis zwischen Gleichstehenden, so zitierte Bezirksevangelist Laux die Definition.
„Jesus ist der perfekte Freund!“, stellte der Bezirksevangelist fest. Er sehe unsere Schönheit und verurteile uns nicht, er vertraue uns eine gute Zukunft an. Aus Liebe zu uns habe er sich freiwillig entschieden, auf diese Erde zu kommen, Mensch zu werden, und stelle sich uns dadurch gleich.
Die Freundschaft zu Jesus werde durch nichts verändert – Jesus sei immer da, führte der Bezirksevangelist weiter aus. Jesus sei nicht nur Freund, sondern auch „als Bruder geboren“, um in der größten Not, der Sünde, für uns da zu sein. Bezirksevangelist Laux rief die Gemeinde dazu auf, Christus immer näherzukommen, damit sich mehr als nur eine Freundschaft entwickeln und die Verbindung noch tiefer werden könne.
Mit Jesus Freundschaften finden und stärken
Im zweiten Teil der Predigt beschrieb der Bezirksevangelist, wie man sich Jesus bei der Suche nach Freunden im Leben als Vorbild nehmen könne. Je nach Alter gebe es unterschiedliche Möglichkeiten, Freunde zu finden – bis es zu einem „Match“ komme. Doch selbst dann sei nicht immer klar, ob diese Freundschaft Bestand habe. Bezirksevangelist Laux ermutigte die Gemeinde dazu, das Gebet zur Hilfe nehmen, sowohl um eine „ernsthafte“ Freundschaft zu finden als auch, um in einer bestehenden Freundschaft zu wachsen.
In schweren Zeiten einen Rat zu bekommen oder auch einmal Meinungsverschiedenheiten auszuhalten, seien zudem wichtige Erfahrungen, die eine Freundschaft stärken könnten. Es gelte, gemeinsam zu versuchen, so wie Jesus zu werden. Und auch wenn das nicht immer gelinge – „Jesus schaut immer mit Liebe auf uns“, so der Bezirksevangelist.
Abschließend führte Bezirksevangelist Laux an, dass eine Freundschaft auch Aufgaben im Leben mit sich bringe: Man solle um sie kämpfen und nicht leichtfertig aufgeben, wenn es einmal schwierig werde. In einer Freundschaft solle man die Gegenwart Gottes vermitteln – das könne durch die Gabe des Heiligen Geistes geschehen, wodurch sich Wertvolles mit Freunden teilen und ihnen helfen lasse, Gottes Plan für das eigene Leben besser zu verstehen.
Was eine richtige Freundschaft auszeichnet
In den Predigtbeiträgen wurde der Unterschied zwischen Kumpels und wahren Freunden in den Mittelpunkt gestellt. Eine echte Freundschaft zeichne sich durch Freude in der Gemeinschaft, gegenseitiges Vertrauen und Anvertrauen, gute Gespräche und schöne Erlebnisse aus, führte Diakon Brunschede an und stellte fest, dass dies alles auch mit Jesus möglich sei. Letzteres müsse man sich erarbeiten – stets mit dem Bewusstsein, dass man vieles ohne Gott nicht geschafft hätte.
„Mit einem Kumpel rede ich zum Beispiel über Fußball, aber mit einem Freund kann ich über alles reden“, ergänzte Priester Schwerdtfeger. Freundschaft bedeute außerdem, zu geben, ohne die Erwartung zu haben, dafür etwas zurückzubekommen. Er gab der Gemeinde die Aufgabe mit, dem Nächsten ein Freund zu sein. Zudem ermutigte er alle, die das Gefühl haben, alleine zu sein, die dritte Strophe des Eingangsliedes zu verinnerlichen, in der es heißt: „…Sind von Freunden wir verlassen, und wir gehen ins Gebet, o so ist uns Jesus alles: König, Priester und Prophet.“
Entbindung und Ernennung in der Jugendarbeit
Der Gottesdienst hatte noch ein weiteres besonderes Gepräge: Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurden Bruder Mathias Fabig und Priester Jörg Krissel von ihren Aufgaben in der Jugendarbeit entbunden.
Matthias Fabig war seit 2018 als Bezirksjugendbeauftragter in der Jugendarbeit aktiv und habe in dieser Zeit Jugendliche unterstützt, sie gefördert und sei immer mit Liebe ans Werk gegangen, so Bezirksevangelist Laux in seiner Ansprache. Priester Jörg Krissel war seit 2001 Jugendbeauftragter in der Gemeinde Montabaur und wird den Jugendlichen durch seine neue Aufgabe als Vorstehervertreter der Gemeinden Montabaur und Limburg weiterhin nahe sein. Bezirksevangelist Laux dankte beiden für ihren Einsatz, für ihre Liebe und Nähe zu den Jugendlichen und für die Zeit und Kraft, die sie einsetzten.
Gleichzeitig wurde Schwester Jana Staudt als eine Jugendbeauftragte für die Gemeinde Montabaur ernannt. Sie wird Diakonin Uschi Mono zukünftig unterstützen und wurde mit motivierenden Worten in die neue Aufgabe als Ansprechpartnerin und Seelsorgerin für die Jugend geschickt.
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