„Macht die Herzen weit für den Segen Gottes.“ Darum bat Apostel Opdenplatz Ende September die Geschwister Dagmar und Erich Junge aus der Gemeinde Koblenz, die das Fest der diamantenen Hochzeit feierten.
Zugleich griff er damit einen Gedanken aus dem Bibelwort auf, das er dem Jubelpaar für den weiteren gemeinsamen Glaubens- und Lebensweg widmete: „ Dann wirst du es sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird erbeben und weit werden … (Jesaja 60, aus Vers 5)“. Es sei ein stärkendes und in die Zukunft weisendes Wort, merkte der Apostel an. In den vergangenen sechs Jahrzehnten hätten die Eheleute immer wieder erleben dürfen, dass der Heiland für sie gesorgt habe. Ihre Liebe zueinander und der Segen Gottes habe sie bis hierher durchs Leben getragen, auch als sie vor etlichen Jahren aus Thüringen in die Rhein-Mosel-Region gezogen sind. „Und wenn wir Christus sehen werden wie er ist, werden wir erst recht strahlen vor Freude“, schloss der Apostel seine Ansprache an das Jubelpaar.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine Begebenheit aus dem Alten Testament. Abrams Neffe Lot war in Gefangenschaft geraten und von ihm befreit worden. Daraufhin kam Melchisedek, der König von Salem und zugleich ein Priester Gottes, mit Brot und Wein zu Abram und segnete ihn, worauf ihm Abram den Zehnten von allem gab (vgl 1. Mose 14). Dieses Bild übertrug der Apostel in die Gegenwart und merkte an, ohne Opferbereitschaft könne eine Gemeinde nicht funktionieren. „Entscheidende Motivation dabei ist: mein Dank gegenüber Gott, nicht allein materiell, sondern in vielfältiger Art und Weise.“
Apostel Opdenplatz wies in seiner Predigt ferner auf die Beziehung zwischen Abram und Lot hin, die nicht immer störungsfrei verlief. So stritten einmal die Hirten um die besten Weiden. Auslöser war der Neid. „Dies führt oft zu unnützen Diskussionen und zu Zank“, merkte der Apostel an und rief alle Geistlichen und Gläubigen auf: „Lasst uns zum Frieden in der Gemeinde und in der Kirche beitragen. Dies ist wichtig für die Vollendung. Lasst uns nicht Böses mit Bösem vergelten, sondern dem Frieden gegen jedermann nachjagen, denn wir sind doch Brüder und Schwestern.“
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