Der erste KiGo 6–9 des Jahres 2026 stand ganz unter dem Jahresmotto „Fürchte dich nicht – glaube nur“. Im Mittelpunkt stand dabei die biblische Begebenheit von der Einnahme Jerichos durch Josua und seine Männer.
Nachdem sich alle – wie gewohnt – mit einer fröhlichen Mitsingrunde auf das Thema eingestimmt hatten, begann der Sonntagsschulteil des KiGos mit einem Gespräch über die Ängste, die uns im Leben begegnen. Jedes Kind konnte seine Gedanken dazu in Ruhe auf kleine bunte Karten schreiben und sie anschließend auf einen Karton kleben. Daraus entstand später eine große „Mauer“ neben dem Altar. So wurde anschaulich deutlich, dass wir mit all unseren Sorgen – so unterschiedlich sie auch sein mögen – „zu Gott an den Altar“ kommen können.
Diesmal hatten sich Priester Friso Janßen (Niedernhausen) und Priesterin Jutta Caspari (Neuwied) gemeinsam mit dem KiGo-6-9-Team auf diesen Tag vorbereitet. Grundlage des kurzen Gottesdienstes war Josua 1,9: „Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tust.“
Um diese alten Worte verständlicher zu machen, brachte Priester Janßen zwei einfachere Bibelübersetzungen für die Kinder mit. So wurde deutlich, wie Gott schon damals sein Volk ermutigte, nicht aufzugeben, mutig zu sein und auf ihn zu vertrauen. Auch in unserem Leben gibt es viele Situationen, in denen wir auf Gott vertrauen und so unsere Ängste überwinden können.
Zur Veranschaulichung war am Altar ein Bild angebracht, das Josua und seine Männer vor der Einnahme des gelobten Landes zeigte. Gemeinsam mit den Kindern, die sich an diesem Tag besonders eifrig beteiligten und immer neue Details entdeckten, ließ der Dienstleiter die Szene lebendig werden und nahm alle mit in diese Zeit.
Priesterin Caspari bereitete die KiGo-Gemeinde auf Sündenvergebung und Abendmahl vor. Sie erinnerte daran, dass wir durch das Heilige Abendmahl die Kraft erhalten, im Alltag mutig zu sein und der Stimme des Teufels, der ebenfalls versucht, uns zu beeinflussen, zu widerstehen.
Nach dem gemeinsamen Mittagsimbiss trafen sich alle Kinder wieder im Kirchenschiff zu einer „Theaterprobe“. Auf dem Programm stand das Singspiel „Jesus stillt den Sturm“ mit Requisiten, Verkleidungen und zwei schwungvollen Liedern. In den nächsten Kinderchorproben wird weiter daran gearbeitet; die Aufführung ist am Bezirkstag geplant.
Das Fazit des Tages klang im abschließenden Lied noch einmal an:
„Jesus hilft, wenn kein anderer dir helfen kann. … Er will an jedem Tag immer bei uns sein.“
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