Im ersten Jahr nach der beeindruckenden Konzertreise im Jahr 2025 fand sich das JugendOrchester & Friends in neuer Zusammensetzung wieder in Oberreifenberg ein.
Da einige ehemalige Orchestermitglieder die Reise als geeigneten Abschluss ihrer persönlichen Orchesterkarriere genutzt hatten, zeigte sich das Ensemble in diesem Jahr in deutlich verjüngter Form, wobei 23 Spieler*innen zum ersten Mal Teil des Orchesters waren. Nachdem mit der Konzertreise auch die langjährige Tätigkeit der Orchesterdirigenten Burkhard Schmitt, Mario Becker und Olaf Guttzeit geendet hatte, stand das diesjährige Probenwochenende auch im Zeichen eines Umbruchs. Erstmalig nahmen ihre Nachfolger Adrian Stommel (Streicher, Tutti), Thomas Schmidt (Holz) und Jonas Imhof (Blech) die Probenarbeit auf und leiteten damit eine neue Ära ein.
Von erfahrenen und zukünftigen Musizierenden
In den intensiven Proben bereitete sich das Orchester auf das geplante Kapstadt-Revival-Konzert am 26. September vor, welches um 18:00 Uhr in der Autalhalle in Niedernhausen stattfinden wird. Dieses wird durch den Musikvortrag sowie verschiedene Rückblicke Erinnerungen an die vergangene Kapstadt-Reise aufleben lassen. Neben der Probenarbeit wurde das Wochenende durch ein besonderes Angebot ergänzt: Am Samstag hatten die Kinder der Grundschule Niederreifenberg beim sogenannten „Instrumentenkarussell“ die Gelegenheit, unter Anleitung erfahrener Musizierender verschiedene Instrumente auszuprobieren und so in die Welt des Orchesters hineinzuschnuppern. Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten darf das Jugendorchester jährlich die angrenzende Hochtaunushalle als Probenort nutzen. Nun konnte die Zusammenarbeit mit groß und klein gemeinsam weiter gefördert werden. Geleitet wurde die Aktion durch ein bekanntes Gesicht im Orchesterumfeld – den neu ernannten Kulturwart des Orchesters, Burkhard Schmitt.
Von der Liebe Gottes und der Nächstenliebe
Am Sonntagmorgen durfte sich das Orchester zum wiederholten Mal in der katholischen Kirche St. Georg in Oberreifenberg unter der Leitung von Apostel Gerd Kisselbach zum Gottesdienst einfinden. In besonderer Atmosphäre stand die Liebe Gottes sowie die Liebe zum Nächsten im Zentrum der Predigt und bot unter anderem Impulse zur gelebten Nächstenliebe im Alltag. Letztlich blickt das Orchester auf ein erfolgreiches Wochenende zurück und sieht dem nächsten Wiedersehen beim Konzert in Niedernhausen mit Vorfreude entgegen.
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