In unserer Kirche in Koblenz fanden die dritten Kindergottesdienste (KiGo‘s) für die 6-9- und die 10-14-jährigen Kinder des Bezirkes Wiesbaden am Sonntag, den 12. November, statt.
Licht ist ein lebensnotwendiges und wichtiges Element - sowohl in unserem Leben als auch in unserem Glauben. Deshalb beschäftigten sich die Sonntagsschulkinder mit diesem Thema.
Was es bedeutet, kein Licht zu haben, sondern im Dunkeln zu sein, belegte ein kleiner Versuch: Zwei Kinder krochen in einen großen Karton, der für kurze Zeit zugeklappt wurde.
Ihre Erkenntnis: In der Dunkelheit hat man Angst, fühlt sich unwohl und unsicher, hat keine Orientierung. Als ihnen aber nach kurzer Zeit ein kleines Licht gereicht wurde, wichen alle diese Gedanken - und sie entdeckten im Karton sogar ein kleines Geschenk.
Im anschließenden Gottesdienst verwendete Priester Dominik Suck aus Limburg das Bibelwort von Johannes 8, Vers 12, in dem es um Licht und Finsterns geht. Zu Beginn der Predigt ging Priester Suck auf den Versuch ein und übertrug dieses Bild auf unseren Glauben. Darin ist Jesus unser Licht. Er schenkt uns Orientierung, Sicherheit, Leben und Energie. Wichtig ist es, mit ihm in Verbindung zu bleiben, vor allem durch das Gebet. Priester Suck erinnerte die Kinder auch daran, selbst ein Licht zu sein und die Freude, die wir im Glauben haben, weiterzugeben.
Nach einem Predigtbeitrag des Diakonen Brinkmann aus Taunusstein bereitete sich die Gemeinde mit dem Lied „Mache Dich auf und werde Licht“ auf die bevorstehenden Momente der Sündenvergebung und des Heiliges Abendmahls vor.
KiGo 10-14
Den KiGo 10-14 leitete Priester Friso Janßen aus Niedernhausen, der von Prieser Ingmar Ross aus Wiesbaden unterstützt wurde. Über dem Gottesdienst stand der Gedanke: Lernen fällt uns leicht, wenn es uns Spaß macht (Lukas 2, 46.47). Priester Janßen erzählte zu Beginn des Gottesdienstes, dass Jesus als 12-jähriger mit seinen Eltern beim Osterfest in Jerusalem war. Nach einigen Tagen suchten ihn seine Eltern – aber erst ganz zum Schluss im Tempel. Dort fanden sie ihn. Jesus war im Tempel, weil es sein Hobby war im Tempel zu sein und es ihm Spaß machte.
Mit der Einladung zum KiGo wurden die Kinder gebeten, Bilder von ihren Idolen mitzubringen. Diese Bilder wurden ans Flipchart gepinnt: Sportler (u. a. Markus Reuss), Musiker (David Garrett), Sängerin Lea und Mose. Neben diesen sind auch die Eltern und Großeltern Vorbilder und Idole der Kinder. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben Fehler gemacht, keiner ist perfekt, …
Nur einer hatte keine Fehler: JESUS – er hat alles perfekt gemacht.
Priester Janßen bat die Kinder nachzudenken, ob auch Jesus Christus ein Vorbild für uns ist. Gott sandte ihn auf diese Erde, damit auch wir ein Vorbild haben. Ein Vorbild, welches wir als Menschen anbeten können. Priester Ross bezeichnete Jesus als ein „echt krasses Vorbild“, mit dem wir Spaß haben und von dem wir viel lernen können.
Als Abschlusslied sangen die Kinder im Gedenken an die schrecklichen Ereignisse in Israel das hebräische Lied "Hevenu shalom alechem", was übersetzt "wir wollen Frieden für alle, wir wollen Frieden für die Welt" heißt.
Bei kleinen Snacks und schönen Gesellschaftsspielen (Tischkicker, UNO, Wickingerschach, usw.) kamen alle nach den KiGo’s noch zusammen. Zum Ausklang des Tages konnten alle Kinder noch Lichtertüten basteln, bemalen und mitnehmen.
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