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Ruhesetzung
in Neuwied

 

1985 wurde Mons Kandala in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, zum Priester ordiniert. Mehr als 40 Jahre später verabschiedete Apostel Opdenplatz den seit 2009 in der Gemeinde Neuwied tätigen Priester im Wochengottesdienst am 28. Januar in den Ruhestand.

Den Gottesdienst am Mittwochabend, dem 28. Januar, feierte Apostel Opdenplatz in Neuwied; auch die Gemeinde Sinzig war eingeladen. Grundlage der Predigt war ein Bibelwort aus dem Hebräerbrief (11,3): „Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“

Zu Beginn seiner Predigt griff Apostel Opdenplatz einen Hinweis des Stammapostels für dieses Jahr auf, sich auf das neuapostolische Glaubensbekenntnis zu besinnen. Der Blick der Gemeinde wurde auf die zehn Glaubensartikel gelenkt, die an den Wänden der Kirche angebracht waren. Mit Bezug sowohl auf das Textwort des Gottesdienstes als auch den ersten Glaubensartikel führte der Apostel aus, dass Gott das Sichtbare wie auch das Unsichtbare geschaffen hat – aus dem Nichts. Auch den Menschen hat er aus dem Nichts geschaffen. Jeder ist von Gott gewollt und geliebt. 

Aus dem „Nichts“ ist „Etwas“ geworden. Gott liebt seine Schöpfung; er kennt jeden Menschen bis ins Detail, er kennt die Stärken, aber auch die Schwächen. Dadurch ist Gott allerdings nicht eingeschränkt, sondern wirkt gerade darin und vermag den Menschen zum Ebenbild Jesu Christi zu gestalten. Auch äußere, widrige Umstände – etwa nicht optimale Kirchengebäude oder eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Amtsträgern – schränken Gottes Wirken nicht ein. 

Das Bibelwort lädt dazu ein, den Blick nicht allein auf das Sichtbare zu richten, sondern auch auf das Unsichtbare. Denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare hingegen ewig. Seine Predigt schloss der Apostel mit dem Zuspruch: „Fürchte dich nicht.“

Anschließend bat er Priester Kandala um einen Predigtbeitrag. Damit stand der Priester ein letztes Mal für eine Predigt am Altar. Er griff die Aussage auf, dass Gott durch nichts eingeschränkt ist, und veranschaulichte dies anhand eines persönlichen Erlebnisses: Fünf Jahre lang hatte er keinen Gottesdienst besucht und fand durch eine scheinbar kleine Begegnung den Weg zurück. So wurde deutlich, dass Gottes Liebe möglich macht, was aus menschlicher Sicht verloren scheint.

Bischof Schäfer bereitete die Gemeinde auf das Heilige Abendmahl vor und ermunterte sie, mit „erleuchteten Augen“ das Unsichtbare zu sehen: den Tisch des Herrn, den Gott vor uns bereitet (nach Psalm 23, 5) . Dieser Tisch, so führte er aus, wird uns mitten in unser durch Sünde geprägtes „Gewusel“ hinein bereitet.

Ruhesetzung

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls versetzte Apostel Opdenplatz Priester Kandala in den Ruhestand. In seiner Ansprache würdigte er dessen langjährige Amtstätigkeit, die vor über 40 Jahren begann und die ihn vom Kongo bis nach Neuwied führte. In Afrika trug Priester Kandala als Vorsteher die Verantwortung für eine große Gemeinde und betreute zugleich fünf weitere Gemeinden.

Als Geleitwort für den Ruhestand wählte der Apostel eine Bibelstelle aus 5. Mose 32,10–12: „Er fand ihn in der Steppe, in der Wüste, im Geheul der Wildnis. Er umfing ihn und hatte acht auf ihn. Er behütete ihn wie seinen Augapfel. Wie ein Adler seine Jungen aufscheucht und über ihnen schwebt, so breitete er seine Fittiche aus, nahm ihn auf und trug ihn auf seinen Flügeln. Der Herr allein leitete ihn.“

Für viele seien dies Bilder, merkte der Apostel an, für Priester Kandala jedoch gelebte Erfahrung. Er habe erlebt, wie der Herr ihn getragen habe – über Tausende von Kilometern hinweg – und ihn genau dorthin geführt habe, wo er schließlich eine Heimat fand: in diese Gemeinde. Dort habe er sich mit seinen Gaben eingebracht und den Gotteskindern in Liebe zugewandt.

Gott kenne die Höhen wie auch die Tiefen seines Lebens, doch sei der Priester dem Herrn in allen Phasen treu geblieben. Er habe sich als Werkzeug in Gottes Hand verstanden; dieses Selbstverständnis habe sein gesamtes Wirken geprägt – ein Dienst in Demut und in der Anerkennung der Größe Gottes. Abschließend dankte der Apostel ihm dafür, dass er den Anvertrauten sein Herz geschenkt und sich von Gott habe führen lassen.

Der frühere Vorsteher der Gemeinde Neuwied und heutige Bezirksvorstehervertreter, Hirte Benzion Müller, überreichte Mons Kandala einen Blumenstrauß und dankte ihm für die spürbare Liebe, mit der er die Gemeinde über viele Jahre begleitet habe – eine Liebe, die auch über den Ruhestand hinaus Bestand habe.

Mit Gebet und Segen beendete Apostel Opdenplatz den Gottesdienst.

7. Februar 2026
Text: Thomas Brunschede
Fotos: Thomas Brunschede, Andreas Fürst

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