Am Dienstagmittag, dem 13.10.26, feierte Bezirksapostel Pöschel in unserer Kirche in Wiesbaden einen Gottesdienst für alle Ü-60-Geschwister aus dem Arbeitsbereich Süd.
Als Bibelwort verwendete der Bezirksapostel Psalm 23,6: „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar." Zum Einstieg in den Gottesdienst begrüßte er nicht nur die sichtbare Gemeinde und die in der Übertragung angeschlossenen Geschwister, sondern auch die unsichtbare Gemeinde, was direkt eine starke Verbundenheit mit der Ewigkeit herstellte.
Dann ging er auf das Textwort ein und erläuterte, dass David ein bewegtes Leben hatte, mal Opfer, mal Täter, mal hatte er Zukunftsmut, mal erlebte er Verlassenheit. So wie wir alle auch! Davids Fazit im Rückblick: „Gutes und Barmherzigkeit folgen mir mein Leben lang ...“ In der hebräischen Bibel bedeutet das von Luther mit „Gutes“ Übersetzte „Gottes Segen, Heil, Beistand, Hilfe" und „Barmherzigkeit“: „Gottes Treue und Liebe“.
Mit diesen starken Zusagen, dass Gottes Segen, Heil, Beistand, Hilfe, seine Treue und Liebe uns folgen, dürfen auch wir dankbar rückwärts und freudig in die Zukunft blicken. Gottes Liebe und Treue bleibt immer bei uns. Seine starke Hand hält uns, und daran ändert sich nichts „auf den letzten Metern". Er bleibt bei uns auf den letzten Schritten hier auf Erden, dem ersten Schritt in den Hochzeitssaal, in das Friedensreich und in die Neue Schöpfung.
Apostel Opdenplatz unterstrich in seinem Predigtbeitrag nochmals: „Egal, ob es (das Leben) nicht gut war, Gott macht es gut! Sieh auf dein Leben, wie Gott es sieht, mit dem Blick der Liebe." Er berichtete noch von einem Seelsorgebesuch in einem Altersheim vor vielen Jahren, als die Frage gestellt wurde: „Worauf warten Sie?" Eine Bewohnerin sagte: „Worauf schon, auf den Tod ...", und unsere besuchte Schwester antwortete jedoch: „Auf euren Besuch, auf das Abendmahl, auf den Herrn." Unsere apostolische DNA ist das nahe Erwarten der Wiederkunft Jesu Christi. So schloss sich der Kreis zu unserem Eingangslied: „Wir warten dein, o Gottessohn ..." (398)
Anschließend folgte der Höhepunkt des Gottesdienstes. Zur Freude der Geschwister spendete unser Bezirksapostel persönlich das heilige Abendmahl im Mittelblock aus.
Im Anschluss an diesen wundervollen und mutmachenden Gottesdienst verabschiedeten sich die Geschwister von unserem Bezirksapostel, unserem Apostel und den beiden Bischöfen vor dem Altar und machten sich freudig auf den Nachhauseweg.
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