Apostel Gert Opdenplatz feierte am Mittwoch, 12.11., einen Gottesdienst für mehrere Gemeinden in Wiesbaden. An diesem Abend ordinierte er sechs Geistliche und versetzte einen Diakon in den Ruhestand.
Gläubige aus Montabaur, Limburg, Niedernhausen, Taunusstein, Bad Schwalbach, Nastätten, Oestrich-Winkel und Wiesbaden waren in die Kirche in Wiesbaden gekommen, um den Gottesdienst miteinander zu erleben. Als Grundlage nutzte Apostel Opdenplatz das Bibelwort aus Epheser 3, Verse 14 und 17: „Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne. Und ihr seid in der Liebe eingewurzelt und gegründet.“
Bevor der Apostel auf das Bibelwort einging, ließ er sich vom Chorlied „Wird das nicht Freude sein“ zu einem Vergleich inspirieren: Ein Umzug sei üblicherweise mit viel Arbeit und Stress verbunden. Nicht so der bevorstehende „Umzug“ bei der Wiederkunft Christi – dieser Umzugstermin sei zwar noch nicht bekannt, die Gläubigen dürften aber darauf vertrauen, dass die Vorbereitungen bereits in vollem Gange seien.
Dann erläuterte Apostel Opdenplatz, dass die vorgelesenen Bibelverse aus einem Teil des Epheserbriefs stammen, der ein Fürbittgebet des Apostels Paulus für die Gemeinde in Ephesus sei. Er versicherte den Gläubigen, dass auch heute noch die Apostel sowie alle Geistlichen ihre Knie beugen und für die ihnen Anvertrauten bitten.
Er appellierte an die Gemeinde, nicht zuzulassen, dass die große Freude darüber, Christus im Herzen zu tragen, von Alltagssorgen überlagert werde.
In seinem Predigtbeitrag betonte auch der Bezirksvorsteher, Evangelist Matthias Schäfer, die Bedeutung des Evangeliums. Christen hätten die Aufgabe, so zu werden wie Jesus; zugleich sei aber klar, dass das kein Mensch aus eigener Kraft schaffen könne. Das Evangelium verspreche aber die Hilfe Gottes zu dieser Aufgabe, deshalb sei es eine durch und durch frohe Botschaft.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls verabschiedete Apostel Opdenplatz Diakon Amindo Bebeca in den Ruhestand und ordinierte Christiane Haas und Beate Rudolf als Diakoninnen sowie Jessica Kriewald, Ole Pahlkötter, Nicole Schley und Uwe Steinmetz ins priesterliche Amt. Für ihren zukünftigen Dienst gab er ihnen das Bibelwort aus 1. Chronik 16,34f. mit auf den Weg: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“ Er riet den Geistlichen, in Dankbarkeit und Freude zu dienen, alles mit Gebet zu tun und stets den Namen Gottes zu preisen.
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