„Ich sorge mich, ob alle noch an die Wiederkunft Jesu Christi glauben?“ Diese ernste Frage des Stammapostels rückte Apostel Gert Opdenplatz in das Zentrum des Gottesdienstes, den er am 18. August in Koblenz hielt. Mehr als 200 Geschwister aus den Gemeinden Koblenz, Altenkirchen und Montabaur erlebten auch mit, wie vier Kinder das Sakrament der Heiligen Versiegelung empfingen und mehrere Amtshandlungen erfolgten.
„Ich sorge mich, ob alle noch an die Wiederkunft Jesu Christi glauben?“ Diese ernste Frage des Stammapostels rückte Apostel Gert Opdenplatz in das Zentrum des Gottesdienstes, den er am 18. August in Koblenz hielt. Mehr als 200 Geschwister aus den Gemeinden Koblenz, Altenkirchen und Montabaur erlebten auch mit, wie vier Kinder das Sakrament der Heiligen Versiegelung empfingen und mehrere Amtshandlungen erfolgten.
„Das Wissen, der Heiland sorgt für dich, verleiht Geborgenheit und die Gewissheit: Gott nimmt dich und deine natürlichen Sorgen ernst“, begann der Apostel seine Predigt. „Aber Gottes Augenmerk liegt vor allem auf dem Heil der Seele.“
In dem erwähnten Chorlied sei auch der Begriff „Leitstern“ enthalten. Seeleute hätten sich in früheren Zeiten an Sternen orientiert und daran navigiert; heute gebe es weitaus moderne Orientierungshilfen. „In unserem Glauben war, ist und bleibt Jesus Christus der Leitstern“, betonte der Apostel, „dem du wichtig bist und der dich schützt (vgl. 5.Mose 32,10).“ Für diese Nähe Gottes und seine Leitung sollten wir dankbar sein, „denn ER hat uns das reiche Versprechen gegeben: Mit meinem Auge leite ich dich!“
Gott habe auch die im Bibelwort (Offenbarung 22,20) enthaltene Zusage gegeben: Ich liebe dich, ich komme wieder und hole dich zu mir. „Aber fragen wir uns einmal selbst, ob wir das ernstlich glauben und täglich auf das Kommen Jesu warten“, mahnte der Apostel. Er forderte die Gemeinde auf, den im 9. Glaubensartikel beschriebenen Fokus nicht zu verlieren: „Ich glaube, dass der Herr Jesus so gewiss wiederkommen wird wie er gen Himmel gefahren ist …“ Wenn Braut und Bräutigam für längere Zeit getrennt seien, stehe doch wohl bei beiden die Frage im Vordergrund, wann sie oder er wiederkomme. „Ist das bei uns im Hinblick auf das Wiederkommen Jesu auch so?“
Und der Sohn Gottes werde kommen - unabhängig von irgendwelchen äußeren Umständen, sondern wenn Gott den Zeitpunkt festlegt. „Es ist nicht unsere Aufgabe, zu entscheiden, wer dann dabei sein wird“, sagte der Apostel und verwies auf den letzten Bibelvers, in dem es heisst: „Die Gnade sei mit allen.“ Diese gnädige Haltung gegenüber jedermann solle schon heute an uns sichtbar sein. „Denn dies wird unsere Aufgabe im 1000-jährigen Friedensreich sein, allen die Gnade und Liebe Gottes nahezubringen“, schloss Apostel Opdenplatz seine Predigt. Weitere kurze Predigtbeiträge kamen von Priester Ernst Baulig und Bezirksevangelist Hans-Dieter Laux.
Am Ende des Gottesdienstes hatte Apostel Opdenplatz alle Hände voll zu tun. Zunächst versiegelte er vier Kinder (2 aus Altenkirchen, jeweils 1 aus Montabaur und Sinzig). Den Eltern gab er das Bibelwort „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch (1. Petrus 5,7).
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles erfolgten mehrere Amtshandlungen. Zunächst setzte er Priester Ernst Baulig aus der Gemeinde Koblenz nach mehr als 20-jähriger Amtstätigkeit zur Ruhe. Dann beauftragte er Priester Oliver Kasten als neuen Vorsteher für die Gemeinde Montabaur und ernannte Priester Jörg Krissel zu dessen Vertreter; der bisherige Vorsteher Priester Clemens Fischer kehrt in seine Heimatgemeinde Altenkirchen zurück, wo er künftig als Vorstehervertreter Hirte Lothar Kiel unterstützt. Außerdem ordinierte der Apostel die Schwestern Gesine Fischer und Jessica Grams zu Diakoninnen für die Gemeinde Altenkirchen. Alle bat er, sich in ihren Gemeinden um einen Zusammenhalt wie Stahlglieder einer Kette zu bemühen. Allen Geistlichen gab er als Leitwort Römer 12, 11b-13 an die Hand.
Mit dem bekannten Choral „Lobe den Herren, den mächtigen König …“ beendeten Chor und Orchester den Gottesdienst, der - so hatte es der Apostel zu Beginn erbeten - ein weiterer Schritt in Richtung des kommenden Heils war.
4. Oktober 2024
Text:
R. D.
Fotos:
Thomas Brunschede
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