Alle Gemeinden des Bezirks waren am Sonntag, 25. Mai 2025, zum Gottesdienst mit Apostel Gert Opdenplatz nach Wiesbaden eingeladen. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden auch einige Handlungen durchgeführt.
„Dienet dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!“ Der 2. Vers aus dem 100. Psalm diente als Grundlage für den Gottesdienst. Aus dem Lied „Betende Hände“, das der Bezirkschor zu Beginn des Gottesdienstes vortrug, griff der Apostel eine Zeile auf: „Hände, von irdischen Fesseln befreit“. Er führte den Gläubigen vor Augen, dass die Freiheit von Sünden ein Grund zu wahrhafter Freude sei, auch wenn das Leben nicht immer Anlass zum Fröhlichsein biete. Er erwähnte eine Zeile aus dem Brief an die Philipper, den Apostel Paulus schrieb, während er in Rom im Gefängnis saß: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“ (Phil 4,4) In diesem Brief bedankt sich Paulus bei den Christen in Philippi dafür, dass sie ihn während seiner Gefangenschaft finanziell unterstützt hatten. Apostel Opdenplatz leitete daraus ab, Christen hätten heute ebenfalls Grund zur Dankbarkeit, auch wenn sie in schwierigen Verhältnissen lebten, denn sie fänden Hilfe und Fürbitte in der Gemeinschaft der Gläubigen.
Er hob die Bedeutung der Fürbitte hervor: Wer für andere bete, diene damit dem Herrn. Dem Herrn dienen bedeute nicht nur, Aufgaben in der Gemeinde zu erfüllen, sondern auch nach dem Nächsten schauen, die Gottesdienste besuchen; ja, selbst wer das vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht könne, diene durch seine Sehnsucht danach dem Herrn. Man könne also in jeder Lebenssituation dem Herrn mit Freuden dienen.
In seinem Predigtbeitrag nahm Bezirksvorsteher Matthias Schäfer Bezug auf das Lied, das der Kinderchor zuvor gesungen hatte und in dem die Bedeutung des Heiligen Geistes betont wurde. Er appellierte an die Gläubigen, auf die Impulse aus dem Heiligen Geist zu achten. Daraus entstehe der rechte Dienst im Sinne Gottes.
Priesterin Jutta Caspari bereitete die Gemeinde auf Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl vor. Sie erinnerte an Jesus Christus, der am Kreuz sterben musste, damit die Menschen leben und erlöst werden können, und betonte, dass die Gemeinde im Heiligen Abendmahl Teil an ihm und seinem Wesen haben könne: „Das ist etwas ganz Besonderes!“
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls ordinierte der Apostel die Diakoninnen Gudrun Becker (Oestrich-Winkel) und Almut Jungelen (Koblenz) als Priesterinnen und Diakon Christian Krause (Neuwied) als Priester. Thomas Kaiser (Montabaur) und Maik Klingelhöfer (Taunusstein) wurden als Diakone ordiniert. Außerdem verabschiedete der Apostel Evangelist Uwe Weyand, der zuletzt den Gemeinden Nastätten und Bad Schwalbach gedient hatte, in den Ruhestand. Er dankte dem Evangelisten und dessen Ehefrau Iris für alles, was sie im Dienst Gottes getan hatten. Anschließend nutzte er eine neue Regelung, die es erlaubt, einen Amtsträger, der bereits im Ruhestand ist, wieder in den aktiven Dienst zu versetzen, wenn es Bedarf in einer Gemeinde gibt. Er beauftragte den bisherigen Priester in Ruhe Thomas Rumpf (Wiesbaden), den Gemeinden Nastätten und Bad Schwalbach zukünftig als Priester zu dienen. Dessen Ehefrau, Diakonin Britta Rumpf, wird in Zukunft ebenfalls in den beiden Gemeinden tätig sein.
Der ereignisreiche Gottesdienst klang mit dem von Chor und Orchester gemeinsam vorgetragenen Lied aus Chorbuch Nr. 437 aus: „Unser Mund kann froh lobsingen“. So schloss sich der Kreis zum Anfang des Gottesdienstes.
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