Am 21. August feierte die Gemeinde Taunusstein zusammen mit Bad Schwalbach und Niedernhausen einen festlichen Gottesdienst, den Apostel Gerd Opdenplatz leitete. Ein besonderer Höhepunkt dieses Mittwochabends war die Heilige Versiegelung des kleinen Marlon Jakob.
Die Predigt basierte auf einem Bibeltext aus 2. Mose 13,21: "Und der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um ihnen den rechten Weg zu zeigen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten."
Zu Beginn seiner Predigt griff Apostel Opdenplatz das Chorlied "Herr, schenk mir deinen Geist" auf. Im Zusammenhang mit der Heiligen Versiegelung, die während des Gottesdienstes gespendet wurde, erklärte er, dass die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen wird – nicht in kleinen Mengen, sondern in Fülle. Diese göttliche Liebe bleibt erhalten und soll in unserem Handeln und Reden erkennbar sein.
Die Wolken- und Feuersäule aus dem alttestamentlichen Text symbolisiert die Gegenwart Gottes, die das Volk Israel durch die Wüste führte. Im Neuen Testament wird die Führung Gottes durch die Wolke und das Feuer symbolisiert, wobei das Feuer insbesondere beim Kommen des Heiligen Geistes in Form der "feurigen Zungen" sichtbar wird. Heute gibt der Heilige Geist uns Menschen Orientierung im Alltag und bei Entscheidungen. Oft bitten wir Gott um bestimmte Zeichen, um sicherzugehen, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen. Apostel Opdenplatz betonte jedoch, dass wir den richtigen Weg bereits kennen, wenn wir uns an Gottes Gebote und das Evangelium halten. Jesus selbst betete vor wichtigen Entscheidungen – dieses Beispiel sollten auch wir uns zum Vorbild nehmen, um im Gebet den Dialog mit Gott zu suchen.
Wir können selbst zu Wegweisern für andere werden, wenn wir die göttliche Liebe durch unsere Taten und gemeinsames Gebet sichtbar machen. Gott führt uns durch das Wirken des Heiligen Geistes, durch die Orientierung an den Geboten und an der Nächstenliebe. Jesus zeigte uns durch sein Leben auf der Erde klare Richtlinien auf, die wir nachverfolgen können, um unser Ziel zu erreichen.
Hirte Suck leitete die Gemeinde in die Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl. Er hob hervor, dass sowohl das Heilige Abendmahl als auch die Heilige Versiegelung nicht als Routine betrachtet werden sollten, sondern heilig sind.
In seiner Ansprache zur Heiligen Versiegelung erinnerte Apostel Opdenplatz die Eltern an ihre besondere Verantwortung. Jesus sagte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Eltern sollten mit ihren Kindern beten, besonders in schwierigen Situationen, damit die Kinder lernen, dass ihre Eltern Gott vertrauen.
Nach dem Heiligen Abendmahl beendete der Apostel den Gottesdienst mit dem Schlusssegen und verabschiedete sich persönlich von den Anwesenden.
5. Oktober 2024
Text:
Markus Brinkmann
Fotos:
Thomas Brunschede
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