Am Sonntag, dem 29. Juni 2025, versammelten sich die aktiven und ehemaligen Gemeindevorsteher sowie ihre Stellvertreter aus dem Kirchenbezirk Wiesbaden mit ihren Familien zu einem besonderen Gottesdienst in der ehrwürdigen Basilika St. Ägidius in Mittelheim. Eingeladen waren zudem die Mitglieder der Gemeinde Oestrich-Winkel sowie die Bezirksbeauftragten mit ihren Familien. Gemeinsam erlebten sie Augenblicke voller geistlicher Gemeinschaft und Besinnung in der beeindruckenden Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Gotteshauses.
In seiner Predigt hob der Leiter des Kirchenbezirks, Evangelist Matthias Schäfer, die jahrhundertealte Bedeutung der Basilika als Haus Gottes hervor. Er erinnerte daran, dass an diesem Ort bereits Generationen von Gläubigen Gott gelobt, gedankt und angebetet haben – eine lebendige Verbindung zur gemeinsamen christlichen Glaubensgeschichte.
Evangelist Schäfer richtete sich zunächst insbesondere an die Gemeindevorsteher und ihre Vertreter. Mit dem Gedanken „Lasst uns den Glauben genießen“ ermutigte er dazu, trotz aller Herausforderungen die Freude am Glauben nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei zog er eine schöne Parallele zum Weinbau in der Region und zum Genuss des Weines. Mit dem Bibelzitat aus Psalm 34,9 – „Sehet und schmecket, wie freundlich Jesum ist“ – lud er dazu ein, die Vielfalt des Glaubens zu erleben und die Gegenwart sowie die Hilfe des Heiligen Geistes zu spüren. Besonders im Heiligen Abendmahl könne man das „Schmecken“ der Gegenwart Jesu Christi erfahren.
Der Bezirksvorsteher wies zudem auf den ersten Sonntag im Juli hin, an dem neuapostolische Christen besonders an die Verstorbenen denken. Er erläuterte den Zusammenhang des Bibelwortes aus Jesaja 1,18 „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Purpur, soll sie doch wie Wolle werden“. Der Prophet ermutigte die Gläubigen, sich auf Gott auszurichten. Gott bietet uns eine grundlegende Erneuerung an – eine Kraftquelle, die besonders im Heiligen Abendmahl erfahrbar wird, sowohl für die Lebenden hier und jetzt als auch für die Seelen der Verstorbenen. Diese Erneuerung findet ihre Vollendung in der Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu.
In weiteren Predigtbeiträgen unterstrichen die Gemeindevorsteher aus Montabaur, Koblenz und Limburg, dass Gott jedem Menschen die Möglichkeit zur Erneuerung anbietet. Er wartet geduldig, um uns zu leiten und zu führen. Denn Gott ist Liebe und hat stets das Gute im Sinn. Im Sakrament des Heiligen Abendmahls lädt er uns ein, Gemeinschaft mit ihm zu feiern und seine Liebe zu empfangen.
Nach dem Gottesdienst erläuterte Marcus Keidl, zweiter Vorsitzender des Freundeskreises der Basilika St. Ägidius, die Geschichte und Entwicklung des Kirchenbaus. Er berichtete über die Bedeutung der Basilika als ehemalige Klosterkirche des Frauenklosters der Augustinerinnen und über die Verbindung zum Zisterzienserkloster Eberbach.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen und der Besichtigung des Klosters Eberbach endete der Vorsteher-Sonntag im Garten der Klosterschänke. So wurde dieser besondere Tag zu einem Moment der Gemeinschaft, des Glaubens und der Besinnung.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
