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Festgottesdienst in Bad Schwalbach mit Bezirksapostel Schulte

 

Am Mittwoch vor Pfingsten, dem 4. Juni 2025, fanden in einigen Gemeinden aus den Arbeitsbereichen der Apostel Gerd Kisselbach und Gert Opdenplatz Festgottesdienste statt. Sie wurden von einem der zur Bezirksapostelversammlung und zum Pfingstgottesdienst angereisten Bezirksapostel bzw. Bezirksapostelhelfer geleitet. In der neuapostolischen Kirche in Bad Schwalbach hatten sich außer der dort beheimateten Gemeinde Glaubensgeschwister aus fünf weiteren Gemeinden im Süden des Kirchenbezirkes Wiesbaden versammelt: Nastätten, Niedernhausen, Oestrich-Winkel, Taunusstein und Wiesbaden.

Bezirksapostel Peter Schulte (Australien) hatte mit 30 Stunden die längste Reisedauer hinter sich. Erst am Nachmittag war er auf dem Flughafen Rhein-Main in Frankfurt gelandet. Als er um 19.30 Uhr an den Altar der Kirche in Bad Schwalbach trat, war es für eine „innere Uhr“ schon  3.30 Uhr.

Dienen des Bezirksapostels

Das von den rund 160 anwesenden Gläubigen gesungene Eingangslied bereitete bereits Thema und Botschaft des Gottesdienstes vor: „Herz und Herz, vereint zusammen, sucht in Gottes Herzen Ruh“ (GB Nr. 332). Außer den vor Ort Anwesenden konnten den Gottesdienst alle miterleben, die die angebotene Übertragung per Telefon oder IPTV nutzten. Sängerinnen und Sänger aus den eingeladenen Gemeinden bildeten einen gemeinsamen Chor.

Die auf Englisch gehaltene Predigt von Bezirksapostel Schulte wurde Satz für Satz am Altar in die deutsche Sprache übersetzt. Als Grundlage des Gottesdienstes diente ein Bibeltext aus Galater 3,27.28: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.“

Für die vor Ort Anwesenden und die per Übertragung Mitfeiernden hatte der Gottesdienst schon im Vorfeld eine besondere Note: Wie würde es sein, wenn ein Apostel, zu dessen Arbeitsbereich außer Australien und Neuseeland Gebiete wie  Hongkong, Japan, Macao, Südkorea und Taiwan sowie Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Macao, die Marshallinseln, Mikronesien, Papua-Neuguinea, die Salomon-Inseln, Samoa, Tonga, Tuvalu und Vanuatu mit teilweise sehr unterschiedlichen Kulturen gehören, in ihre Mitte tritt? Würde sich die Vielfalt dieser Kulturen auf die Feier des Gottesdienstes auswirken?

Bezirksapostel Schulte griff diesen Gedanken zu Beginn seiner Predigt auf. Es spiele keine Rolle, woher man komme, um Teil einer neuapostolischen Gemeinde zu sein. Er knüpfte an den Pfingstgottesdienst des Vorjahres an. Stammapostel Jean-Luc Schneider hatte diesen auf der Grundlage des Bibelwortes gefeiert: „Ihr aber, meine Lieben, baut euer Leben auf eurem allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist“ (Judas 20). Traditionen seien schön, sie machten jedoch nicht das „Allerheiligste unseres Glaubens“ aus. Was uns miteinander verbinde, seien in erster Linie die frohe Botschaft des Evangeliums, die Sakramente und die Gemeinschaft der Gläubigen.

Jeder Christ habe zwar seine eigene Geschichte. Wie seinerzeit Jesus seine Jünger aufgefordert habe, ihm nachzufolgen, so seien wir alle von Gott in die Nachfolge Jesu gerufen. In der Taufe mit Wasser und Heiligem Geist hätten wir „Christus angezogen“. Dies genüge jedoch nicht. Zum Bekenntnis, Christ zu sein, gehöre das Bemühen, als Nachfolger Jesu Christi zu leben und von ihm zu lernen, um ihm ähnlicher zu werden. Wir möchten fähig werden, Gott und dem Nächsten zu dienen. Christlicher Glaube zeige sich auch in entsprechenden Werken.

In der Nachfolge Jesu Christi seien die von Apostel Paulus im Bibelwort angesprochenen Unterschiede unbedeutend; ob Jude oder Grieche, Sklave oder Freier, Mann oder Frau - die Einladung zur Nachfolge gelte allen Menschen.

Aus der Predigtzugabe des Bezirksvorstehers

Der Bezirksvorsteher, Evangelist Matthias Schäfer, knüpfte an das Dienen des Bezirksapostels an. Er betonte, die eigene Geschichte jedes einzelnen Gläubigen sei nur der Anfang – Christus frage uns: Was machst du mit meiner Einladung zur Nachfolge?

Er verwies auf eine Aussage des Apostels Paulus in einem seiner Briefe an die Korinther, die nahezu identisch sei mit dem Bibelwort für den heutigen Gottesdienst: „Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt“ (1. Korinther 12,13). Die Gemeinde sei durch beides geprägt: einerseits Unterschiedlichkeit und Vielfalt, andererseits durch den Heiligen Geist gewirkte Einheit in Jesus Christus. Der Heilige Geist befähige die Gläubigen, in der Gemeinde die Schönheit Jesu zu erkennen, trotz noch vorhandener Unvollkommenheiten.

Interview

Im Anschluss an den Gottesdienst beantwortete der Bezirksapostel geduldig, aufschlussreich und kurzweilig einige Interviewfragen, die von Hanna Guttzeit gestellt wurden. Diese berührten zahlreiche Aspekte. Mit seiner Aussage, sein Lebens- und Glaubensmotto lasse sich nicht mit einem Bibelwort oder einem Kirchenlied beschreiben, er bemühe sich einfach, authentisch seines Glaubens zu leben, unterstrich er noch einmal die Botschaft des Festgottesdienstes.

Interessantes zur Geschichte des Kirchengebäudes

Die von 1868 bis 1875 in Bad Schwalbach erbaute Kirche ermöglichte ursprünglich englischen Kurgästen die Feier anglikanischer Gottesdienste. Im Zuge gesellschaftlicher und politischer Veränderungen entfiel im 20. Jahrhundert dieser Bedarf.

Ende der 1950er-Jahre kaufte die Neuapostolische Kirche in Hessen die leerstehende und baufällig gewordene Kirche, um sie wieder gottesdienstlich zu nutzen. Darüber entbrannte zunächst eine öffentliche Auseinandersetzung, die u.a. in der Schlagzeile einer regionalen Zeitung gipfelte: „Kreisstadt soll kein Sektenzentrum werden.“

Inzwischen zählt die als Denkmal geschützte Kirche seit Jahrzehnten zu den Sehenswürdigkeiten der Kurstadt, die neuapostolische Gemeinde ist in der Ökumene wie in der Stadtgesellschaft angesehen.

30. Juni 2025
Text: Ehrenfried Schuran
Fotos: Michael Haas

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