Am Sonntag, 12. Juli 2026, feierte die neuapostolische Gemeinde Taunusstein einen Gottesdienst mit Bezirksevangelist Hans-Dieter Laux. Ausgehend vom Bibelwort „Dein Reich komme“ (Matthäus 6,10) stellte er die Frage, wie Gottes Reich bereits heute im Leben der Gläubigen sichtbar werden kann. Ein besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes war die Aufnahme von Max Wildemann in die Neuapostolische Kirche.
Seiner Predigt legte Bezirksevangelist Hans-Dieter Laux die Bitte aus dem Vaterunser „Dein Reich komme“ zugrunde. Er machte deutlich, dass ein Reich dort beginnt, wo ein König regiert. Gottes Reich unterscheidet sich jedoch grundlegend von allen irdischen Reichen: Es kennt keine Grenzen und ist von vollkommenem Frieden geprägt. Dort, wo Jesus Christus als König anerkannt wird und sein Wille das Leben bestimmt, beginnt Gottes Reich bereits heute.
Die Sehnsucht nach einer Welt, in der alles in göttlicher Ordnung ist, findet ihre Erfüllung im Reich Gottes. Zugleich stellte der Bezirksevangelist die Frage, wie Christen schon heute dazu beitragen können, dass Gottes Reich sichtbar wird. Dies geschieht dort, wo Menschen den Willen Gottes im Alltag umsetzen, Frieden stiften, einander mit Wertschätzung begegnen und Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen. So kann das Reich Gottes bereits heute unter den Menschen ausstrahlen.
Priester Ole Pahlkötter ergänzte in seinem Predigtbeitrag, dass dieses Handeln von dem Vertrauen getragen sein darf, dass Gott weiß, wie sein Reich aussieht.
Ein Platz am Tisch des Königs
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes nahm Bezirksevangelist Hans-Dieter Laux Max Wildemann als Mitglied in die Neuapostolische Kirche auf. Die Handlung machte deutlich, dass Christus jeden Menschen an seinen Tisch einlädt und ihm einen festen Platz in seiner Gemeinschaft schenkt.
Im Zusammenhang mit der Aufnahme wurde hervorgehoben, dass Gott jeden Menschen kennt, ihn von jeher liebt und ihm seine Nähe zusagt. Diese Gewissheit schenkt Sicherheit und stärkt den Glauben auf dem gemeinsamen Weg mit Christus und in der Gemeinde. Als biblischer Zuspruch begleiteten die Worte aus Jesaja 41,10 die Handlung: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“
Der Gottesdienst machte deutlich, dass Gottes Reich keine ferne Hoffnung bleibt, sondern dort beginnt, wo Menschen Christus nachfolgen, seinem Willen Raum geben und ihren Platz in seiner Kirche einnehmen.
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