Am Samstag, dem 5. Juli 2025, versammelte sich eine festliche Gemeinde in der Kirche in Bad Schwalbach, um im stilvollen Ambiente des über 150 Jahre alten Gotteshauses gemeinsam den Hochzeitsgottesdienst für Ellen und Hans Römer aus der Gemeinde Wiesbaden zu feiern.
Bezirksevangelist Hans-Dieter Laux, der den Gottesdienst leitete, ging in seiner Predigt auf die Lebenssituation des Paares ein und nahm dabei Bezug auf ein Bibelwort aus Kolosser 3,16–17: „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ Er betonte, dass beide im Laufe ihres Lebens wertvolle Erfahrungen mit Gott und seiner Liebe gemacht haben. Für ihn sei klar: Eine Ehe basiert auf der Liebe zueinander und auf der Liebe zu Gott – diese beiden Elemente bilden die tragende Grundlage für eine gemeinsame Zukunft.
Das Brautpaar blickt auf eine über zwanzigjährige Freundschaft zurück, die sie ursprünglich gemeinsam mit ihren inzwischen verstorbenen Ehepartnern pflegten. Nach dem Verlust ihrer langjährigen Partner fanden sie in vielen Gesprächen Trost, Nähe und gegenseitiges Verständnis. Aus dieser Verbundenheit entwickelte sich im Laufe der Zeit eine tiefe Beziehung – und schließlich der Wunsch, den weiteren Lebensweg mit Gottes Segen gemeinsam zu gehen.
Bezirksevangelist Laux ermutigte das Brautpaar und die Anwesenden, alles im Gebet zu begleiten – in Offenheit für Gottes Führung – und sich von den Impulsen des Heiligen Geistes leiten zu lassen. Dabei erinnerte er daran, sich stets bewusst zu machen, wie Gott im persönlichen Leben wirkt und was wir alles von ihm empfangen haben. Dankbarkeit, Lobpreis und das Bewusstsein seiner großen Güte seien Wege, um Gottes Reichtum zu erfahren und zu teilen.
Der Begriff „Segen“ beschreibe die Zuwendung und das heilschaffende Handeln Gottes. Er umfasst alles, was uns die Nähe Gottes spüren lässt, wenn wir uns an ihm orientieren. Als Christen sind wir dazu berufen, diesen Segen zu empfangen, zu leben und an unsere Mitmenschen weiterzugeben – sei es an unsere Familien, Freunde oder die Gemeinschaft um uns herum.
Abschließend verband Bezirksevangelist Laux die Bedeutung von“ Liebe“ mit einer Metapher: „Lass immer eine Brücke entstehen.“ Er ermutigte das Brautpaar, diese Brücke immer wieder zum Partner zu bauen und bereit zu sein, sie auch zu überqueren. Mit diesen Worten beendete er den Predigtteil und spendete dem Paar den Segen für ihren gemeinsamen Lebensweg.
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