Am 12. April 2026 leitete der Bezirksvorsteher, Bezirksevangelist Hans-Dieter Laux, einen Gottesdienst in Wiesbaden. Anlass zum Feiern bot zum dritten Mal innerhalb von vier Monaten die Spendung der Heiligen Wassertaufe in der Gemeinde.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus dem Jakobusbrief, Kapitel 2, Vers 8: „Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht.“ Bezirksevangelist Laux ging zunächst auf das Lied des Chors ein: „Ich, der Herr von Erd und All“ (Chorbuch Nr. 388), das auf die Frage Gottes, wen er denn in die Welt senden könne, um sein Licht weiterzutragen, antwortet: „Ich bin hier, Herr“. Er stellte der Gemeinde die Frage, wie der Einzelne sich fühle, wenn Gott ihn ganz persönlich anspreche, und wies darauf hin, dass Gott dies in jedem Gottesdienst tue. Dann leitete er zum Bibelwort über. Jakobus habe die damalige Gemeinde in seinem Brief aufgefordert, darauf zu achten, dass nicht die Reichen bevorzugt behandelt würden, sondern allen dieselbe Achtung und Wertschätzung entgegengebracht werde. Diese Nächstenliebe sollten Christen auch heute untereinander üben; sie habe ihre Grundlage in der Liebe Gottes zu jedem Einzelnen.
Dann führte der Bezirksevangelist der Gemeinde vor Augen, wie sich Gottes Liebe zu den Menschen zeigt und welche Konsequenzen daraus hervorgehen sollen:
- Gott will, dass wir leben. Daher sollen wir gut auf uns selbst achten und uns selbst so lieben, wie er uns liebt.
- Gottes Liebe ist unabhängig von unseren Leistungen. Auch wir sollten unsere Liebe zum Nächsten nicht nach dessen Leistungen bemessen.
- Gott schenkt uns Liebe, Heil und Erlösung. Nächstenliebe heißt, dem anderen diese Geschenke Gottes auch zu gönnen.
Der Gemeindevorsteher, Evangelist Jens Oster, äußerte in seiner Predigtzugabe die Vermutung, dass kaum jemand in der Lage sei, den Nächsten stets bedingungslos zu lieben. „Aus eigener Kraft schaffen wir das nicht“, sagte er und fügte hinzu: „Gott gibt uns die Kraft dazu.“ Den Nächsten zu lieben könne gelingen, indem die Gläubigen sich auf Jesus fokussieren und ernsthaft darum ringen, in seinem Geist zu handeln.
Dass auch eine Taufe Ausdruck der Nächstenliebe sei, erläuterte Bezirksevangelist Laux, als Priester Marius Hofmann und seine Frau Lizeth mit ihrem Sohn Rafael und der kleinen Ariana Maria vor den Altar gekommen waren. Schließlich würden die Eltern ihr Kind aus Liebe vor Gott bringen und es im Glauben erziehen. Es sei die Aufgabe der Eltern, aber auch der gesamten Gemeinde, den Kindern die Größe Gottes zu vermitteln. Sie dürften sicher sein, dass Gott auf die Seele ihres Kindes achthaben werde.
Als besonderes Bibelwort gab der Bezirksevangelist der Familie das Wort aus Jesaja 41, Vers 10 mit: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“
Nach der Spendung des Sakraments an Ariana Maria sang der Kinderchor: „Ein Bogen steht am Himmel schön“. Der tröstliche Verweis auf den Regenbogen als Zeichen des Bundes, den Gott mit den Menschen geschlossen hat, bildete den Schlusspunkt der heiligen Handlung.
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